750 Jahre Baar

Musikhistorie
Ein Beitrag von Peter Gerhards

Skandinavische Luren, Nationalmusem Kopenhagen.
Die Lure ist ein 2-3 m langes, gebogenes, konisches Blasinstrument aus der späten Bronzezeit.
Solange der Mensch die Erde bevölkert, musiziert er wahrscheinlich – entweder durch Gesang oder mit Hilfe von Instrumenten. Die Musik hat in fast allen wichtigen Bereichen des menschlichen Lebens eine Rolle gespielt, von der Jugend bis zur Hochzeit über die Geburt der Kinder bis hin zum Tod. Sie begleitet religiöse Rituale, die Arbeit, den Tanz und die Unterhaltung. Der Klang wird von der Stimme erzeugt oder mit Hilfe von Instrumenten aller Art.

PRÄHISTORIE
Im westlichen Europa gibt es kaum Zeugnisse für eine frühzeitliche Musikpraxis, und die vorhandenen lassen sich entweder Abbildungen (z.B. Höhlenzeichnungen) entnehmen oder stammen aus archäologischen Funden. Man kann nur Vermutungen darüber anstellen, zu welchen Gelegenheiten Musik gemacht wurde, wahrscheinlich ist aber, dass Rituale des Lebenszyklus oder religiöse Sitten dazugehörten. Viele Artefakte dürften durch den Zerfall organischer Materialien verloren gegangen sein. Aus der ausgehenden Altsteinzeit (ca. 40000 – 8000 v. Chr.) stammen die ersten Gegenstände, die vielleicht als Instrumente bezeichnet werden können. Perforierte Muschelschalen dienten möglicherweise als Rasseln, durchgebohrte Tierknochen vielleicht als Flöten.
Mit Beginn der Bronze- und Eisenzeit (2300 – 500 v. Chr. bzw. ab 800 v. Chr.) verlief die Geschichte Nordeuropas und die der Mittelmeergebiete nach völlig unterschiedlichen Mustern. Vor allem Griechenland und Italien wurden stark von den Hochkulturen im Süden und Osten beeinflusst, während die Gegenden nördlich und westlich der Alpen von diesen Entwicklungen weitgehend ausgeschlossen waren. Zu den charakteristischsten Gegenständen aus den Metallzeitaltern gehören eine Vielfalt an Trompeten und Hörnern, meist gebogen und aus Bronze gefertigt.

MUSIK FRÜHER HOCHKULTUREN
Die Entstehung städtischer Siedlungen um 3000 v. Chr. im Nahen Osten am Indus und am Nil fiel mit dem Erscheinen der ersten Gesellschaften, die über eine Schriftkultur verfügten, zusammen. Von ihnen liegt uns eine Vielzahl von Belegen dafür vor, dass sie musiziert haben, und zwar nicht nur aus schriftlichen Quellen, sondern auch durch noch erhaltene Instrumente sowie von Abbildungen. Die Zivilisationen des alten Ägyptens und jene Mesopotamiens sowie die etwas späteren Entwicklungen in Vorderasien beeinflussten das alte Griechenland und Rom und somit auch die westliche Musikgeschichte nach dem Untergang des Römischen Reiches im Jahr 476 n. Chr.

Die Standarte von Ur, britisches Museum. Eine der frühesten Darstellungen des Musizierens am sumerischen Hof.
MUSIK IM MITTELALTER (800-1400)
Das europäische Mittelalter umfasste die Zeit vom Ende des weströmischen Reiches bis zum Beginn der Renaissance. In dieser sehr lange dauernden Epoche wurde die Musik einerseits durch die Kirche bestimmt, die im Bereich der Komposition die Stile und Traditionen beeinflusste, andererseits durch die mittelalterliche Literatur in Form der Liebeslyrik und der epischen Gedichte. Die politische Landschaft des mittelalterlichen Europa dominierten die rivalisierenden Königreiche, stolze Stadtstaaten und kirchliche Machtzentren, vor allem der Kirchenstaat. Sie kamen durch Handel, Heiratspolitik und Kriege in Kontakt miteinander, das Gesamtbild blieb jedoch ein Mosaik regionaler Machtzentren, die allerdings alle den beiden supranationalen Autoritäten, dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und dem Papst, unterstanden. Vor allem die Kirche bewirkte in ihrem Bereich eine gewisse Vereinheitlichung der musikalischen Praxis und der Komposition.
Es gibt einige bekannte Beispiele für die Liedtradition des frühen Mittelalters, etwa das Nibelungenlied oder einige skandinavische Sagen, die wahrscheinlich gesungen wurden; das früheste ist ein Fragment des Petrusliedes, das um 850 entstand. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts erlebte der weltliche Gesang eine Blüte mit den Dichtungen der Troubadours (in der Provence), Trouveres (in Nordfrankreich) und der Minnesänger im deutschen Sprachraum. Der wohl bekannteste ist Walter von der Vogelweide. Die Sänger, die mit ihren Dichtungen die höfische Liebe priesen, waren oft virtuose Musiker. Ihre Werke wurden lange Zeit nur mündlich überliefert.

Die Kirchenmusik im Mittelalter
Bedeutend für die liturgische Musik war die starke Abneigung der meisten frühchristlichen Theoretiker gegen den Einsatz von Musikinstrumenten. Dies lag zum Teil an ihrer Verbindung zum heidnischen Tempeldienst, aber auch an der engen Bindung der christlichen Verkündigung an das Wort, das nur vokal adäquat musikalisch ausgedrückt werden kann. Instrumente hätten vom Wort Gottes ablenken können.

Der gregorianische Gesang
benannt nach dem Papst Gregor I., setzte sich im 8. Jahrhundert durch. Grund dafür war eine Liturgieform Pippins des Jüngeren und seiner Nachfahren, darunter auch Karl der Große, die eine einheitliche Gottesdienstordnung für alle Untertanen ihres Riesenreiches einführten.
Dazu verteilte Rom Kopien von Gesängen von Papst Gregor I. im Reich, die in Kirchenarchiven aufbewahrt wurden und es wurden, was noch wichtiger war, an den wichtigen Gotteshäusern Sängerschulen eingerichtet.

Guido von Arezzo
schuf die Grundlagen der modernen abendländischen Musiknotation. Er schlug ein System vor, unterschiedliche Tonhöhen durch Noten innerhalb von parallelen Linien anzugeben, also im Wesentlichen das Konzept des modernen Notenliniensystems.

Klöster und Ansiedlungen in Westeuropa, entstanden 1367, Royal Geographical Society. Die Musikwissenschaft hat versucht, die mittelalterliche Welt in 3 Regionen wichtiger musikalischer Entwicklungen einzuteilen. Die 1. Region umfasst den südlichen Teil Europas von Nordspanien über die Languedoc und Provence nach Italien bis hinunter nach Sizilien. In diesem Gebiet dominierte die höfische Liedtradition in den einzelnen romanischen Sprachen. Der nördliche Teil Europas, die britischen Inseln, Skandinavien und die Ostseeküste bilden die 2. Region. Über die Liedtradition aus diesem Bereich ist weniger bekannt; es gibt keine schriftlichen Quellen, die auf eine ähnliche höfische Tradition hinweisen wie im Süden. England allerdings verfügte über eine reiche liturgische Polyphonie (Mehrstimmigkeit). Die 3. Region umfasst den größten Teil des heutigen Frankreichs und Deutschlands, sowie Norditalien. Dabei handelte es sich um die am dichtesten besiedelte Region Europas. Vor allem die Entwicklung der Vokalmehrstimmigkeit nahm von hier ihren Anfang.

DIE RENAISSANCE (1400-1600)
Musik für Kirche und die Bühne
Lautespielender Engel, Detail aus Darbringung im Tempel, von Vittore Carpacio,1510; Galeria dell Accademia, Venedig
Die Laute gehörte zu den wichtigsten Instrumenten der Renaissance. Die Lautenmusik wurde von Komponisten und Interpreten zur hohen Virtuosität entwickelt und war an allen europäischen Höfen verbreitet. Im Barock verlor sie jedoch nach und nach an Bedeutung.
Renaissance bedeutet wörtlich „Wiedergeburt, was sich auf die Wiederentdeckung der griechischen und römischen Texte und eine „Wiedergeburt“ der Kultur bezieht, die nach einer vermeintlichen Epoche des Niedergangs auf ein Goldenes Zeitalter zurückgreift. Diese Entwicklungen in Kultur und Literatur in Italien korrespondierten mit einer neu aufkommenden „Mittelschicht“. Vor allem in Florenz kamen viele Kaufleute und Handwerker zu großem Reichtum und griffen zunehmend in die Geschicke der Stadt ein. Sie engagierten sich für Bildung und Wissenschaft und gaben Kunstwerke in Auftrag. Als aufstrebende Gesellschaftsschicht waren sie dem Status quo weniger verpflichtet als der Adel und Klerus und daher neuen Ideen gegenüber offener, was sich in ihrem Mäzenatentum niederschlug.
Am Beginn des 16. Jahrhunderts fanden zwei überaus bedeutende Ereignisse für die künftige Entwicklung Europas statt. Diese wirkten sich auf politischen, religiösen und musikalischen Gebiete aus.
Zum einen übertrug Ottaviano Petrucci 1501 in Venedig Gutenbergs Erfindung in den Bereich der Musik. Er erfand den Notendruck und stellte mit dem neuen Verfahren die Notensammlung HARMONICE MUSICES ODHECATON her. Gegenüber dem zuvor üblichen Druck von gregorianischen Chorälen im Holzschnittverfahren ermöglichte die Verwendung beweglicher Lettern das Setzen und Drucken komplexer Partituren in kürzerer Zeit und vor allem in größeren Auflagen. Zugleich gelangte mit dem Jahr 1501 die Musik aus dem engen Kreis professioneller Musiker an Höfen oder Kirchen in eine größere Öffentlichkeit und war nun auch gebildeten Laien zugänglich. Damit ging auch eine Beschleunigung von musikalischen Entwicklungen einher, da sich die gedruckten Kompositionen oder musiktheoretischen Schriften schnell über einen weiten geografischen Bereich verbreiten und ebenso rasch aufgenommen oder diskutiert werden konnten.
Die andere Revolution des frühen 16. Jahrhunderts begann in Deutschland und wurde durch die Ideen Martin Luthers (1483-1546) ausgelöst. Als er als junger Mönch von seinem Orden nach Rom entsandt wurde, war er über den Prunk der päpstlichen Hofhaltung und insbesondere über den Ablasshandel tief erschüttert. Nach seiner Rückkehr lehrte er an der Universität von Wittenberg und kam immer mehr zu der Überzeugung, dass der individuelle Glaube und die Bindung an die Heilige Schrift die Basis der christlichen Religion sein sollten und nicht die Lehren der Kirche. Wie leicht zu verstehen ist, geriet er dadurch in Konflikt mit den kirchlichen Autoritäten und wurde 1521 exkommuniziert. Er zog sich auf die Wartburg zurück und nutzte die Zeit um das Neue Testament ins Deutsche zu übersetzen, was zu seinen größten Leistungen gehörte. Nach seiner Rückkehr nach Wittenberg 1522 begann Luther die Kirche auf einem neuen Fundament aufzubauen und den Gottesdienst neu zu ordnen. Er gab ein neues Gesangsbuch heraus und die Choräle und Kirchenlieder, die von der ganzen Gemeinde gesungen werden sollten, errangen in der protestantischen Musik der folgenden Jahrhunderte große Bedeutung. Nachdem Luther die Reformation eingeleitet hatte, sollte die religiöse Landkarte Europas nie wieder so aussehen wie vorher. Nach langer Entwicklung teilte sich Europa in einen vorwiegend katholischen Süden mit seiner lateinischen Liturgie und in einen protestantischen Norden mit einer weitgehend auf der jeweiligen Landessprache basierenden Liturgie.

Das Konzil von Trient
Da sich weite Teile Europas der Reformation zuwandten, befand sich die katholische Kirche in Bedrängnis. Deshalb berief Papst Paul III. 1545 das Konzil von Trient ein, das die katholische Gegenreformation einleitete. Bei den Beratungen wurde eine ganze Reihe von Reformen beschlossen, einige betrafen auch die Musik in der katholischen Liturgie. Sie bezogen sich weitgehend auf die Messe, das Herzstück der Liturgie, und betrafen vor allem die Verständlichkeit ihrer Texte, aber auch die Verbannung weltlicher Einflüsse aus ihrer Musik. Zu den Maßnahmen, mit denen dies erreicht werden sollte, gehörten eine Stärkung des gregorianischen Gesangs innerhalb der Liturgie und das Zulassen einer Mehrstimmigkeit.

Il Gesu, Trionfo del nome die Gesu von Baciccia;
Diese römische Kirche des Architekten Giacomo Barozzi da Vignola entstand 1568-75 und gilt als erstes Beispiel barocker Baukunst. Ihr kraftvoller Entwurf wurde zum Vorbild für den Kirchenbau in den folgenden beiden Jahrhunderten und drückt die Zuversicht der durch die Gegenreformation wieder erstarkten katholischen Kirche aus.
DER BAROCK (1600-1750)
Der Begriff stammt aus der Kunstgeschichte und bezieht sich auf eine höchst dekorative und dramatische Form der Malerei, Bildhauerei und Architektur, die mit der Gegenreformation aufkam. Sowohl in der Architektur als auch in der Malerei entfernt sich der Barock von der strengen Linearität hin zu einer malerischen und theatralischen Auffassung der antiken Vorbilder. In seinen Portraits liegt weniger Idealismus und mehr Sinn für Menschlichkeit. Dies alles betraf nicht allein die weltliche Kunst. Üppig dekorierte Kirchen vermittelten eine spektakuläre und überzeugende Vision der katholischen Ideologie.
Im Allgemeinen prägen die Barockmusik eine eindeutige Grundtonharmonik mit klarer Trennung von Dur- und Molltonarten sowie das satztechnische Prinzip des Konzertierens, in dem gegensätzliche musikalische Ideen, Sänger- oder Instrumentengruppen einander gegenüber gestellt sind. Zudem sind dem Barock wichtige neue Formen zu verdanken, vor allem die Oper, die Solokantate und das Concerto.
Ein weiteres wichtiges Element der Barockmusik ist der gezielte Einsatz starker Kontraste, etwa der Dynamik (laut gegen leise) und des Ensembles (Solist gegen Gruppe). Auch der internationale Austausch von Komponisten und ihren Werken intensivierte sich, so dass Künstler wie Händel außerhalb ihrer Geburtsländer zu großem Ruhm kommen konnten. Die Entwicklungen im Instrumentenbau trugen ebenfalls zu den Veränderungen bei. So wich die Gambenfamilie nach und nach den Violininstrumenten, und der großartige deutsche Orgelbau des 17. und 18. Jahrhunderts wirkte sich direkt auf die Werke von Johann Sebastian Bach aus.

Die Orgel, neue Kirche Arnstadt
Diese herrliche Orgel ist ein schönes Beispiel für die deutsche Orgelbaukunst. Sie wurde 1702-03 von Johann Friedrich Wender geschaffen und von Johann Sebastian Bach von 1703 -07 gespielt.
Instrumentalmusik
Im Barock entstand ein unabhängiges Instrumentalrepertoire von hohem Kunstanspruch, das nicht in der Vokalmusik wurzelte. Diese Entwicklung war zum Teil durch die Etablierung der Grundtonharmonik möglich geworden, da nun die musikalische Struktur nicht so sehr von einem Text abhing. Die neuen Instrumentalrepertoires schöpften aus 2 Quellen: der –höfischen- Tanzmusik, aus der die Suite hervorging, und der älteren Instrumentalmusik, speziell der zahlreichen Kompositionen für Virginal und Laute.

Johann Sebastian Bach
Ist der bedeutendste deutsche Musiker und Tonschöpfer des Spätbarock, obwohl er zu Lebezeiten eher als Orgel- und Cembalovirtuose denn als Komponist bekannt war. Seine Bedeutung liegt nicht in der Erneuerung vorgegebener Formen, deren er sich gerne bediente. Vielmehr machte er sich die unterschiedlichen Stile, Techniken und Gattungen, ausgenommen der Oper, zu eigen, führte sie in einer Synthese zusammen und formte daraus eine eigene musikalische Sprache, in der sich höchste formale Kunst mit tiefem emotionalen und geistigen Ausdruck verband. Seine Kompositionen zeugen von einer souveränen Beherrschung aller technischer Aspekte der Melodik und Harmonik. Am Ende einer langen Periode musikalischen Wandels fassten Bachs Werke die Ästhetik des Barock in einer Tonkunst zusammen, welche die Grundlage der gesamten tonalen Harmonik nach ihm bildete und bis heute Komponisten in aller Welt beeinflusst.

DIE KLASSIK (1750-1800)
Eine neue Einfachheit oder andere begriffliche Versuche, die beginnende Klassik zu beschreiben, sind etwa der „galante Stil“ oder der „empfindsame Stil“, in Hinblick auf einen Teil der Musik auch „Sturm und Drang“.
Das klassische Orchester
Fortschritte im Instrumentenbau trugen zu der Entwicklung des klassischen Orchesters bei. Mit Geige, Viola, Cello und Kontrabass umfasste es Streichinstrumente, die auch heute noch gespielt werden. Die größten Veränderungen betrafen jedoch Holz- und Blechbläser. Die Flöten erhielten bewegliche Kopfstücke, die das Stimmen erleichterten, die Oboen bekamen eine engere Bohrung, was im oberen Register eine bessere Intonation und insgesamt einen gleichmäßigeren Klang ermöglichte. Mitte des Jahrhunderts fand zudem die Klarinette als neues Instrument Eingang in das Orchester und wurde bald sehr beliebt, nicht zuletzt durch Mozart, der ihr eines seiner schönsten Konzerte widmete. Trompeten und Hörner wurden zu Standardinstrumenten des Orchesters. Das ausgehende 18. Jahrhundert erlebte den Abschied des Cembalos zugunsten des Klaviers, bei dem die Saiten nicht mit einem Kiel angerissen werden, sondern mit einem zurückschnellenden Hammer angeschlagen werden. Dadurch hatte es einen einheitlicheren Klang mit größeren dynamischen Möglichkeiten.

Wolfgang Amadeus Mozart Einer der berühmtesten Komponisten der abendländischen Musikgeschichte wurde 1756 in Salzburg geboren. Sein umfangreiches Werk umfasst Opern, Sinfonien und Konzerte ebenso wie Streichquartette, Klavier- und andere Kammermusikgattungen. Als der klassische Komponist schlechthin zeichnete er sich durch meisterhafte Beherrschung der Form, der eleganten Melodie und der Harmonik aus. Der Begriff „klassisch“ sollte für die Werke Mozarts deren Überlegenheit gegenüber der Musik früherer Epochen hervorheben. Wie sein großer Vorgänger Bach nahm auch Mozart die unterschiedlichsten Einflüsse auf, angefangen von der italienischen Oper bis hin zur deutschen Instrumentalmusik, und verschmolz sie zu einem unverwechselbaren persönlichen Stil.

Ludwig van Beethoven
Die Bedeutung Ludwig van Beethovens für die abendländische Musik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Seine Werke sind von solcher Wucht, Intensität und zwingender musikalischer Logik, dass sie seit ihrer Entstehung einen festen Bestandteil des Konzertrepertoires bilden. Als musikalischer Ausdruck der politischen und philosophischen Erschütterungen vom 18. zum 19. Jahrhundert führt Beethovens Werk die Musik der Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitet der Romantik des neuen Jahrhunderts den Weg. So stark war seine musikalische Persönlichkeit, dass die Musik nach ihm nie mehr dieselbe war wie zuvor. Kein anderer Komponist hatte eine ähnlich anhaltende und durchschlagende Wirkung, vielleicht mit Ausnahme von Richard Wagner, zumindest auf dem Gebiet der Oper.
Die leidenschaftliche Natur des Komponisten ist auch in die Musik eingegangen. Die Sinfonie ist von revolutionärem Geist erfüllt und zeigt sich in ihrem gewaltigen Gesamtkonzept eine Kühnheit, wie sie kein anderer Komponist der Zeit hätte wagen können. Nach der kühlen Aufnahme von Beethovens einziger Oper, Fidelio, hatten seine folgenden Werke, unter ihnen die 5. und 6. Sinfonie wieder großen Erfolg. Nach Vollendung der 9. Sinfonie wandte sich Beethoven, schwer geplagt von körperlichen Leiden, einem Projekt zu, das seine letzten Jahre beherrschen sollte. Seine späten Streichquartette und die Große Fuge gehören zu den bedeutendsten Kammermusikwerken der Musikgeschichte. Mit ihren dramatischen Wechseln in Stimmung und Textur haben sie bis heute nichts von ihrer Faszination für Musikkenner verloren. Anfang 1827 verschlechterte sich Beethovens Gesundheitszustand zusehends. Am 26. März starb er in Wien. Die Verehrung für ihn war so groß, dass etwa 20.000 Menschen an seiner Beerdigung teilnahmen.

Borsdorf Horn, Royal Academy of Music
DIE ROMANTIK (1800-1900)
(Der Künstler als Held)
Die Romantik ist – zumindest in der Musik – das prägende ästhetische Paradigma des 19. Jahrhunderts, ein allumfassender Überbegriff verschiedenster Methoden, Stile und philosophischer Ansätze. Sie entstand Ende des 18. Jahrhunderts, als sich Komponisten und Musiker sich von den klassischen Vorbildern zu lösen begannen und ähnlich wie zuvor schon die Künstler in der Literatur und bildenden Kunst neue Wege einschlugen. Maßgeblich waren dabei die Werke von Schriftstellern wie Goethe, Novalis, Hoffmann, Schlegel Scott und Byron sowie die Maler Turner, Friedrich und Goya, die alle als Zeitgenossen Beethovens wirkten. In dessen Musik fand die Rolle des Künstlers als Genie, dessen Autobiografie untrennbar mit der emotionalen Macht seines Werkes verbunden ist, ihr Ideal. Die kämpferische Stimmung in Beethovens Werken und ihre bisweilen überwältigende Wirkung auf den Hörer führten zur kultartigen Verehrung des Komponisten, in dem man die perfekte Verkörperung des romantischen Künstlers sah. Tatsächlich verwandte der Schriftsteller Hoffmann in seinem Essay über Beethovens 5. Sinfonie als einer der Ersten den Begriff Romantik auch im Bezug auf die Musik. Während Beethoven auf dem Feld der Sinfonie ein neues Vorbild schuf, war Carl Maria von Weber der einflussreichste deutsche Opernkomponist seiner Zeit.
In dieser Zeit wirkten auch Franz Liszt, Richard Strauß, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Heinrich August Marschner Hector Merlioz und natürlich Schubert.

Lieder
Die musikalische Ästhetik des frühen 19. Jahrhunderts war stark durch die Literatur beeinflusst und von den Dichtungen Goethe und Schillers inspiriert. Dazu passt es, dass eine der typischsten Gattungen der musikalischen Romantik, das Lied, häufig Gedichte dieser Meister vertonte. Das romantische Lied zeichnet sich durch die Verschmelzung der Begleitung mit der Stimmung oder Situation des Textes aus. Die Musik ist somit nicht mehr nur Zugabe zum Text, sondern integraler Bestandteil der Geschichte. Schuberts große melodische Kreativität und unermüdliche Erfindungsgabe machen seine mehr als 600 Lieder zum Kern des Liedrepertoires. Eines seiner bekanntesten Lieder ist der Erlkönig, in dem die Unterschiede in Tonlage und Register der abwechselnden Stimmen von Vater und Sohn Sängern großes Können abverlangen.

Eines von Schumanns gewagtesten Experimenten war das Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester, womit der Komponist das ganze Potenzial des damals beliebt werdenden Ventilhorns ausschöpfte. Das hochvirtuose Stück ist beispielhaft für das Interesse der Romantik an dem Instrument, speziell an Hornrufen, welche die Visionen von geheimnisvoller Natur oder des einsamen romantischen Helden hervorrufen sollten.

Wagners Der Ring der Nibelungen
Bühnenbild der Uraufführung in Bayreuth 1876
Richard Wagner (1813-1883)
Kaum ein anderer Komponist hat so viele Emotionen entfacht wie Richard Wagner. Ignorieren kann ihn niemand, seine Innovationen in der Opernkomposition, der Harmonie und dem Einsatz von Motiven prägten fast alle nachfolgenden Komponisten. Seine umstrittenen Beiträge zur Musikwissenschaft, Literatur, Politik und Philosophie, seine Musik und seine – zum Teil antisemitischen – Schriften wurden heiß diskutiert. Sein Antisemitismus war sicher ein Grund dafür, warum seine Musik im 3. Reich als Beispiel für „echte deutsche Kunst“ propagandistisch ausgenutzt wurde.
In kleinem Maßstab dachte Wagner nie, seine Werke reichen von den gewaltigen, von der Grand opera inspirierten Opernspektakeln Der fliegende Holländer und Tannhäuser bis zum bahnbrechenden, mythologisch geprägten vierteiligen Musikdrama Der Ring der Nibelungen und dem sinnlichen Mystizismus von Parsival.
Mit Hilfe von Mäzenen wie Ludwig II. nahm das Vorhaben eines eigenen Festspielhauses langsam Gestalt an. Wagner entschied sich für Bayreuth als Ort des Opernhauses. Im Gründungsjahr der Festspiele 1876 wurde der Ring der Nibelungen erstmalig vollständig aufgeführt.

Guiseppe Verdi (1813-1901)
Verdi ist die Leitfigur der italienischen Musik im 19. Jahrhundert und ein Symbol für die Vereinigung der italienischen Nation. Der Freiheitschor „Va pensiero“ wurde zu einer Art inoffizieller Nationalhymne. Verdi hinterließ eine große Anzahl von Opern, viele von zeitloser Popularität, in denen die Dramatisierung eine zentrale Rolle spielt. Seine größten Werke sind: Rocester, seine erste Oper, Maybeth, Lusia Miller, Rigoletto, La traviata, Requiem (die Oper im kirchlichen Gewand), Otello und Fastaff.

Populäre Musik (1875-heute)
(Massenmusik und Massenkultur)
Die Begriffe „populäre Musik“ und „POP“ umfassen eine solche Vielfalt von Stilen und Ideologien, dass der Interpretation keine Grenzen gesetzt sind. Die Kernelemente ihrer Definition – massenhafte Verbreitung, kommerzielle Ausrichtung, Vergänglichkeit – ziehen Fragen der formalen Qualität, kulturellen Hierarchie und des künstlerischen Wertes nach sich. Die weitläufige Bezeichnung populäre Musik und der später entwickelte Begriff POP (seit Mitte der 1950er Jahre) steht heute für die bekannteste und am weitesten verbreitete Art von Musik weltweit. Gekennzeichnet ist sie durch extreme Vielfalt und oft sehr spezielle lokale Spielarten, die Teil international verbreiteter Mischformen sind.
Entstanden ist die populärmusikalische Massenkultur Mitte des 19. Jahrhunderts aus drei Wurzeln. Zum einen strebte die wachsende Mittelschicht in Westeuropa zur Untermauerung ihres sozialen Aufstiegs nach kultureller Selbstbestätigung in den Künsten, insbesondere der Musik, wofür das Klavier im Salon als Symbol stand. Zum Zweiten schuf der wachsende Wohlstand einen Markt für Musik, zunächst in gedruckter Form für den Hausgebrauch. Und zum Dritten trugen technische Mittel der Massenproduktion von Musik zur weiteren Verbreitung bei, zum Beispiel die Entwicklung der Klangreproduktion auf Scheiben, die nicht nur die Komposition, sondern eine spezielle Aufführung – und damit auch den Künstler – in den Mittelpunkt treten ließ. Was den technischen Fortschritt in Verbindung mit dem wachsenden Reichtum angeht, bestimmten die USA maßgeblich die Entwicklungen sowie ihre Verbreitung in der westlichen Kultur und darüber hinaus (insbesondere durch die Stationierung von US-Truppen im Ausland nach den beiden Weltkriegen). Daher wird die Geschichte der populären Musik im 20. Jahrhundert in erster Linie aus US-amerikanischer Perspektive behandelt. Dies gilt im Wesentlichen für die Frühzeit des POP. Britische Beiträge in den 1960er-Jahren (z.B. die Beatles) und zuletzt die Weltmusik und der Weltmarkt haben Pop zu einem globalen Phänomen werden lassen.

Die Operette
Die Operette ist im Grunde eine populäre Abform der Oper und war zwischen den 1860er und den 1920er Jahren am gängigsten und einflussreichsten. Aus ihr entstand später das Musical. Franz Lehar hat insgesamt 26 Werke geschrieben, darunter in 1905 Die lustige Witwe, 1909 der Graf von Luxemburg, das Land des Lächelns (1929).

US-amerikanische Schlager
Vereinfacht dargestellt, entwickelte sich die bestimmende Form westlicher populärer Musik einerseits aus sentimentalen, melodischen Salonballaden und Theatersongs, andererseits aus der Einführung neuer Tanzrhythmen. In den USA brachten die starken, flotten Synkopierungen des Ragtime etwas von der rhythmischen Lebhaftigkeit „schwarzer Musik“ in die dominierende „weiße Musik“ ein. Vorher war dies auf Grund der Rassentrennung undenkbar.

The Original Dixieland Jazz Band.
Diese Band nahm 1917 mit Livery Stable Blues die erste Jazzschallplatte auf. Im selben Jahr folgte Tiger Rag. Vor allem trug die Band zur Verbreitung des Stils bei, indem sie den Jazz nach Chicago und New York brachte.
Der Jazz
Der als Jazz bekannt gewordene Musikstil hat seine Wurzeln in der Synthese der Musik europäischer Siedler und afroamerikanischer Sklaven im Süden der USA. In den ersten zwei Dritteln des 20. Jahrhunderts war Jazz die bestimmende musikalische Kraft und hinterließ seine Spuren in einer großen Zahl populärer und künstlerischer Stilrichtungen, vor allem durch den Umgang mit Rhythmus und Synkopierung. Hauptmerkmal ist die Improvisation, oft auf Basis harmonischer Musiker („Changes“ genannt) aus populären Songs, die man als Standards bezeichnet. Der Begriff Jazz, der ursprünglich Sex oder „etwas lebhaft machen“ bedeutet, sagt viel über die Musik aus. Er tauchte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in New Orleans auf. Dort spielten viele afroamerikanische und kreolische Bands Instrumentalversionen populärer Balladen und Tänze auf Trompeten, Kornetten und Posaunen zu Klarinette und Schlagzeug.

Musiktheater nach dem 2. Weltkrieg
Die Entstehung des modernen Musicals wird meist auf 1943 und die Broadway-Premiere von Oklahoma datiert. Das neue Musical zeichnete sich durch eine bessere Integration von Musik und Drama aus. Die Songs trieben die Handlung voran oder vertieften die Figuren.
Die Musik nahm mit der Zeit Pop, Rock und in den 1980er Jahren opernhafte Stilelemente auf. Beispiele: Hello Dolly (1964), Cabaret (1966) und Chicago (1975).
Die Einführung der Rockmusik ins Musical-Theater führte in den 1970er- und 1980er-Jahren zu weiteren neuen Entwicklungen. In Großbritannien entstand Jesus Christ Superstar, von Sir Andrew Lloyd Webber. Weitere Welterfolge von Webber: Josef (1972-73), Evita (1976), Cats (1981), Starlight Express (1984), The Phantom of the opera (1986) und Sunset Boulevard (1993). Weitere erfolgreiche Musicals sind: Les Miserables (1980) von Alain Boubil, West Side Story (1957) von Leonard Bernstein, um nur einige zu nennen.

Rock
Rock ist eine Verkürzung von „Rock and Roll“ und seine musikalischen Ursprünge liegen wie bei diesem in der Instrumentenkombination aus Schlagzeug, Lead-, Rhythmus- und Bassgitarre und dem musikalischen Vokabular des Rhythm and Blues. Er unterscheidet sich jedoch durch die enorme Lautstärke, schwere Rhythmusmuster und charakteristische Riffs in oft ausgedehnten und virtuosen Kompositionen. Rock entstand in den 1960er Jahren als engagierte Form der Jugendmusik, die die offenkundige Kommerzialisierung des Pop ablehnte. Die Verbindung mit der Rebellion gegen den politischen und sozialen Status quo (ein Ausdruck, den eine wichtige Band mit Sinn für Ironie als Bandnamen wählte) führte zwangsläufig zu eigener Popularität und Kommerzialisierung. Unter den führenden Vertretern befanden sich viele Musiker aus England, etwa die Rolling Stones, Genesis, Deep Purple und Pink Floyd. Spätere Entwicklungen erweiterten das Spektrum des Rock um theatralische Elemente im Glamrock (David Bowie, Queen, Alice Cooper), soziales Bewusstsein (Bruce Springsteen), Extreme von Lautstärke und Tempo im Hardrock (AC/DC, The Who, Bon Jovi) und mehr noch im Heavy Metal (Kiss, Black Sabbath, Metallica).

Mick Jagger von den Rolling Stones 1994, einer der langlebigsten und einflussreichsten Rockbands präsentiert deren Album Voodoo Lounge auf der Bühne
Von der Akustik zur Elektronik
Technische Innovationen trugen enorm viel zur Entwicklung des Popsounds bei, indem sie von der bloßen Livepräsentation auf der Bühne wegführten hin zu einem Konzept und einer Kompositionsweise von Musik, die mehr und mehr im Studio stattfindet. Fortschrittliche Aufnahmetechnik veränderte die kompositionelle Bandbreite der Popsounds und machte den Plattenproduzenten, der Struktur und Aufbau der Sounds bestimmte, zum entscheidenden Faktor der Studioarbeit.
Mechanische und elektrische Technik waren schon in der frühen Popmusik eine Selbstverständlichkeit, schließlich war es die erklärte Absicht des Genres, die Gegenwart zu präsentieren. Moderne Sounds lieferten typischerweise das Keyboard mit den speziellen Tonrädern der Hammondorgel (die der Rhythm and Blues von der Gospelmusik übernahm), dem Mellotrom (mit Bandschleifen von Stimmen, Streichern und Bläsern), im Progressive Rock und dem Synthesizer in allen nur denkbaren Popbereichen (prominent in der Musik des französischen Komponisten und Keyboarders Jean-Michel Jarre). Seine Kompositionen Equinoxe und Oxygene demonstrierten die Möglichkeiten synthetisch erzeugter Klanglandschaften ebenso wie die Musik der Gruppen Orchestral Manoeuvres in den Dark und Tangerine Dream.
Die elektrische Gitarre, von der Gibson Les Paul mit zweispuligen Humbucker-Tonabnehmern über die Fender Stratocaster bis hin zu neueren Möglichkeiten elektronischer Soundverfremdung (etwas mit Pfaser, Flanger und Hall), brachte eine instrumentale Kraft und tonale Bandbreite, die zur Grundlage der Entwicklung von Gitarrenbands wurde, am meisten im Rockbereich.
In Deutschland zählten Kraftwerk und Can zu den Pionieren des Synthesizer-Pop (Autobahn, 1975 von Kraftwerk wurde ein riesiger Erfolg).
Über die reine Produktion der Musik hinaus brachte die Technologie eine immer engere Verbindung von Sound, Image und Marke. Verstärkend wirkte sich in dieser Hinsicht die Gründung des Popmusik-Senders MTV 1981 in den USA und der Einsatz von Promotionvideos zu neu erscheinenden Singles aus. Das Videozeitalter begann 1975 mit dem Film zu der siebenminütigen Single Bohemian Rapsody der britischen Rockgruppe Queen, doch zum zentralen Bestandteil der Popkultur wurden Videos erst 1983 mit dem Titelsong des Albums Thriller von Michael Jackson. Jackson verband darin seinen typischen souligen Gesang, funky Rhythmen und ausgefeilt energetische Choreografie mit narrativen Elementen und einem großen Aufwand an Produktionskosten. Die Macht des Popvideos zeigen auch provokative Beispiele wie George Michaels Video zu Outside.

Globaler Austausch
Die erste wichtige Welle war die Einführung schwarzer Rhythmen. In den 1920er- und 30er-Jahren integrierten Tango, Rumba, Mambo und Salsa lateinamerikanische und karibische Klänge und vor allem Rhythmen, meist über neue Tanzmethoden.
Von besonderer Bedeutung ist die globale Verbreitung des Rap oder Hip Hop als musikalische Form. Ein wichtiger Faktor für die massenhafte Verbreitung westlicher Aufnahmen in aller Welt waren Übersetzungen des englischsprachigen Kernrepertoires, ermöglicht durch Mehrspuraufnahmen, bei denen dem instrumentalen Stück eine neue Stimme hinzugefügt werden konnte. Seit Anfang der 1960er- Jahre trug dies zur Verbreitung und Stärkung der westlichen Pop-Hegemonie bei, ebenso wie die Tatsache, das Englisch als Zweitsprache in großen Teilen der Welt weit verbreitet ist.

Dies ist nur ein kurzer Überblick über die komplexe Historie der Musik, wobei hier auch kein Anspruch auf Vollständigkeit geltend gemacht wird. Es dient lediglich dazu, dem Leser einen kleinen, groben Überblick zu verschaffen. Es fehlen noch Bereiche wie Filmmusik, die Musik der Moderne und der große Teil der Unterhaltungs-, Stimmungs- und volkstümlicher Musik. Dies hole ich im kommenden Jahr beim nächsten Baarer nach.

Quellen:
- Epochen der Musikgeschichte
- Geschichte der Musik von der Antike bis Heute
- Ullstein Lexikon der Musik